Psychologie

Die Psychotraumatologie untersucht wissenschaftlich die Ursachen sowie die Auswirkungen von verschiedenen Arten von Traumata. Unter Anbetracht des Bio-psycho-somatischen Modells wird an unserem Forschungsschwerpunkt der Fokus auf Trauma und Traumafolgestörungen gelegt. Dies umfasst neben Psychotrauma ebenso bio-psycho-soziale Auswirkungen medizinischer Traumata auf den Menschen wie u.a. Psychotrauma in Zusammenhang mit somatischen Erkrankungen, bei/nach Unfällen, nach schweren medizinischen Eingriffen usw. Zusätzlich zielt der Forschungsschwerpunkt auf die psychoanalytischer-psychodynamische Therapie von (komplexer) posttraumatischer Belastungsstörungen (PTSD)ab. Die Thematiken Resilienz und Posttraumatischer Wachstum spielen dabei ebenso eine Rolle im Forschungsfokus.

Ansprechpartnerin

Ass.-Prof.in Priv.-Doz.in MMag.a Dr.in
Johanna Muckenhuber  
T: +43 316 385 31973

Ansprechpartnerin

Univ.-Prof.in Priv.-Doz.in Dr.in med.univ.
Jolana Wagner-Skacel  
T: +43 316 385 83036

Unsere Schwerpunkte

  • Bio-psycho-soziale Ansätze zu Traumafolgestörungen
  • Bindung, Dissoziation und Affektregulation
  • Psychosomatische Zugänge zu Psychotraumatologie 
  • Zusammenhänge von Adverse Childhood experiences, Bindungstraumatisierungen, frühen Traumata mit den Auswirkungen von Medical Trauma auf die Psyche und passgenaue Behandlung
  • Zusammenhänge von Persönlichkeitsstruktur (OPD), komplexen Traumatisierungen 
  • Komplexe Traumafolgestörungen
  • Resilienz und Posttraumatischer Wachstum 
  • Psychoanalytisch-psychodynamische Ansätze von Psychotraumaforschung
  • Psychotraumatherapie: Diversitäts- und Gendersensibilität sowie die Integration intersektionaler Ansätze in die Forschung

Unsere Ziele

  • Forschung zu Wechselwirkungen von medizinischen Trauma und Psychotrauma, sowie deren Folgen und Therapie.
  • Etablierung von Forschung zu Psychotraumatherapie: Diversitätssensibel, Gendersensibel und intersektionale Ansätze. 
  • Synergetische Kombination von Forschung, Lehre und Versorgung. 
  • Etablierung von Prävention-, Therapie- und Public mental health Interventionen. 
  • Förderung der Adhärenz zu Behandlung bei schweren Erkrankungen und Operationen durch Berücksichtigung traumasensibler Ansätze und Persönlichkeitsstruktur.

Unsere Projekte

Evaluationsauswertung der Tagesklinik für Traumafolgestörungen am Krankenhaus der Elisabethinen Graz

  • Im Rahmen dieses Projekts wird die Tagesklinik für Traumafolgestörungen am Krankenhaus der Elisabethinen Graz evaluiert. Ziel der Einführung der Tagesklinik war und ist die Verbesserung der traumatherapeutischen Versorgung in der Steiermark. Für die Evaluation gilt es zu klären, für welche Zielgruppe das tagesklinische Angebot am besten passt. Dieses Projekt ist eine Kooperation mit OÄin Dr. Dagmar Brunner. 
  • Laufzeit: laufend

Aufbau der Arbeitsgruppe psychoanalytisch-psychodynamische Psychotraumatologie

  • Im Zuge von Vernetzung und dem Aufbau von Organisationstrukturen gilt es als Ziel eine eigene Arbeitsgruppe zur psychoanalytisch-psychodynamischen Psychotraumatologie bei der Deutschsprachigen Gesellschaft für Psychotraumatologie (DeGPT) zu eröffnen. 

Team

Mitarbeiter*innen